REVIEW ZUR Staffelpremiere

The Walking Dead – S04E01 – 30 Days Without An Accident

—SPOILERGEFAHR— 

Neue Showrunner, neue Staffel, neuer Versuch. Nachdem die letzten beiden Staffeln der Zombieorgie „The Walking Dead“ mehr schlecht als recht über den Bildschirm flimmerten fortsetzte, ist es nun an Scott Gimple, dem neuen Mann in der Verantwortung, die Zombiefans in den USA zu besänftigen. Und die kommen ihren Lieblingsmonstern in Sachen Ruchlosigkeit doch relativ nahe.

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Michonne sucht den Governor, Foto: Frank Ockenfels 3/AMC

Michonne sucht den Governor, Foto: Frank Ockenfels 3/AMC

Schlechte Episoden mit wenig Zombies und einem auf der Stelle tretenden Plot werden nicht verziehen. Die Serie hat aber auch einen hohen Verschleiß an Show-Runnern. Gimple ist er in der vierten Staffel nach Frank Darabont und Glen Mazzara immerhin schon der dritte.

Die Ausgangslage vor der Staffelpremiere war eindeutig. Oberarschloch Philip „The Governor“ Blake hatte sich zum Ende von Staffel 3 aus dem Staub gemacht. Die Bewohner seiner Stadt Woodbury begaben sich zu Rick und seiner Crew ins vermeintlich sichere Gefängnis. Und tatsächlich sollte, wie es der Episodentitel “30 Days Without An Accident” schon verriet, eine Phase relativer Ruhe eintreten. Natürlich sollte es dabei nicht bleiben.

Neue Gefahren künden sich an in Form einer Krankheit, die das Hausschwein und anschließend einen der neuen Gefängnisbewohner befällt. Michonne sucht derweil den Governor und findet ihn allem Anschein nach bald in der Stadt Macon, die „The Walking Dead“-Fans bereits aus dem Computerspiel zum Comic kennen. Damit kündigen sich wohl auch Charakterkreuzungen zwischen TV Serie und Spiel an.

Zum Höhepunkt – und damit die durchaus bestandene Bewährungsprobe für Gimple – sollte aber die Zombie-Action in einem riesigen Supermarkt gelangen, inklusive eines neuen ikonischen Zombies nach dem Fahrrad-Zombie-Mädchen und dem fetten Zombie im Brunnen. Nennen wir ihn Eingeweide-Zombie. Ohnehin waren diesmal viele Untote anwesend. Gore-Fans können sich nicht beschweren. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Hoffen darf man dank diverser Plot-Andeutungen aber, dass das Gefängnis bald verlassen wird.

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Über Philipp Demankowski

Philipp ist freiberuflicher Musikjournalist aus Dresden mit Schwerpunkt elektronische Musik. Daneben macht er Radio, legt Vinyl aus Überzeugung auf und ist Mitbetreiber eines Plattenlabels.