Inferno aus New Jersey

The Dillinger Escape Plan, Deathcrush und Maybeshewill live im Leipziger Conne Island

Ganz kurzfristig habe ich mich gestern Nachmittag auf der Suche nach einem Konzert durch das world wide web geklickt. Schnell wurde ich fündig: „The Dillinger Escape Plan (TDEP) und The Hirsch Effekt live im Conne Island? Geil!“

Erstere kenne ich flüchtig als interessante Chaos-Core-Truppe und letztere habe ich schon des Öfteren live erleben dürfen. The Hirsch Effekt sind sowohl live als auch auf Platte eigentlich immer eine Bank.

Voller Vorfreude machte ich mich also auf den Weg ins am andere Ende von Leipzig gelegene Conne Island. Kurz nach meiner Ankunft legten die Mädels von Deathcrush ein kurzes, aber kraftvolles Set hin.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Mutig, mutig: TDEP-Gitarrist Ben Weinman / Foto: Peter Geuze

Mutig, mutig: TDEP-Gitarrist Ben Weinman / Foto: Peter Geuze

Dann waren „Maybeshewill“ an der Reihe. Sie beeindruckten mich mit einem Sound, der ein wenig an Oceansize erinnerte.

„Jetzt müssten doch eigentlich bald die Hirsche dran sein…“, dachte ich mir.

Pustekuchen. Alles wurde schon für TDEP hergerichtet. Die Zuschauer drängten sich euphorisch Richtung Bühne und ich hörte Gesprächsfetzen, wie „Gehen wir ganz nach vorne? Na klar!“

Dann wurden eine Menge Nebel ausgestoßen und sowohl Licht als auch Dosenmusik gedimmt. Bühne frei für das Höllenfeuer aus Übersee. Der Laden ist nicht brechend, aber voll.

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Über Peter Geuze

Lebt und arbeitet als Musiker, Musiklehrer und freiberuflicher Musikredakteur in Leipzig. Lieblingsthema ist rockige Gitarrenmusik, aber auch für andere Klänge hat er stets ein offenes Ohr.