„Man kann sich an den Flammen wärmen, aber auch daran verbrennen“

The BossHoss im Gespräch mit stern.de

Mit „Flammen“ meinen Alec Völkel alias „Boss Burns“ und Sascha Vollmer alias „Hoss Power“ von „The BossHoss“ die Erfolge, aber auch die Niederlagen, die man als Teil der Maschinerie Musikbusiness hinnimmt. Im Interview mit stern.de bekamen die beiden Musiker nicht nur die typischen Rockstar-Fragen gestellt, sondern boten auch wirklich interessante Einblicke in ihren Alltag als nicht mehr ganz junge Rockstars. Die 2004 gegründete Band ist laut „Burns“ und „Power“, wie so viele Bands auch durch Höhen und Tiefen gegangen. So spielten „The BossHoss“ in ihrer Anfangszeit vor „1, 2 oder 3 Leuten“. Schon Charles Bukowski wusste dies die „Ochsentour“ zu nennen.

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Geerdet: Sascha Vollmer und Alec Völkel von "The BossHoss" (Quelle: Wikipedia)

Geerdet: Sascha Vollmer und Alec Völkel von „The BossHoss“ (Quelle: Wikipedia)

Die Groupie-Frage meistern die beiden Musiker souverän: „Wir sind Musiker mit Niveau und Anspruch. Wir konzentrieren uns lieber auf das Konzert.“

Neben eher uninteressanten Fragen nach Alkoholkonsum und dem letzten Kinobesuch fühlt stern.de-Redakteur Martin Thiele auch den wirklich spannenden Fakten nach.

Das bereits erwähnte Getingel über Deutschlands Autobahnen macht „The BossHoss“ nach eigenen Angaben zu einem glaubwürdigen Mitglied von „The Voice of Germany“.

Insgesamt wirken Völkel und Vollmer eher old-schoolig als hip. So ziehen die beiden Rocker aus haptischen Gründen immer noch die Zeitung dem e-Book vor.

Auf die Frage hin, wie vergänglich ihrer Meinung nach der Ruhm sei, antworten Völkel und Vollmer ziemlich synchron„Ruhm ist ein gefährliches Metier!“

Das komplette Video-Interview gibt es hier.

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Über Peter Geuze

Lebt und arbeitet als Musiker, Musiklehrer und freiberuflicher Musikredakteur in Leipzig. Lieblingsthema ist rockige Gitarrenmusik, aber auch für andere Klänge hat er stets ein offenes Ohr.