Staatsaffäre

Sido wird nicht angeklagt

Muss sich Prügel-Rapper Sido (33, „Bilder im Kopf“) in Deutschland wegen „schwerer Körperverletzung“ vor Gericht verantworten, haben die österreichischen Behörden mehr Verständnis für das Verhalten des Berliners. Wie die österreichische Gratis-Tageszeitung „Heute“ in ihrer Online-Ausgabe berichtet, soll das Verfahren gegen ihn eingestellt werden.

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Foto: ORF/Youtube-Screenshot

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Im Oktober 2012 kam es in der Ösi-Castingshow „Die große Chance“, die übrigens eine Neuauflage der ersten Talente-Suchsendung überhaupt aus den 70ern ist, zum Eklat zwischen Aggro-Sido und dem soften Wiener Society-Reporter und TV-Moderator Dominic Heinzl (49, „Chili“, „Backstage“) .

Der Rapper war Jury-Mitglied in der Show, Heinzl wollte ihn interviewen, aber Sido wollte nicht. Ein Wort gab das andere, der Reporter soll ihn als „Deppen“ („Depp“ österr. für „einfältiger Mensch“) bezeichnet haben, Sido titulierte Heinzls Mutter als „Hure“. Der Ösi-Reporter ließ nicht locker, bis es dem Tattoo-Piefke reichte und er seine Faust einsetzte, Heinzl landete auf dem Boden. Da die Aufzeichnung zum Zeitpunkt des ungleichen Kampfes ebenerst vorbei war und die Kameras noch liefen, gibt es reichlich Bildmaterial.

„Nach einer monatelangen Prüfung durch Staatsanwaltschaft und Justizministerium“ (!), wie es heißt, wurde das Verfahren gegen den Rapper jetzt eingestellt.
Sido, vielleicht auswandern?

So war’s damals

Quelle: Youtube

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