Provokation oder Kulturelles Interesse?

`RnB Queen´ Rihanna fliegt aus der Moschee

„Kleidung ist überbewertet“, das scheint normalerweise Rihanna´s Lebenmotto zu sein. Immer wieder macht die `Queen of RnB´ von sich reden, in dem sie provokative Texte singt, freizügige Videos dreht, anstößige Fotos veröffentlicht oder scheinbar einfach versucht so wenig anzuziehen wie nur irgendwie möglich. Vergangenen Samstag hat Rihanna sich als Kulisse für ein Fotoshooting eine Moschee ausgewählt.
Wieder mal eine durchdachte Werbekampagne.

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Provokant wie eh und jeh - die Queen of RnB veranstaltet Fotoshooting vor einer Moschee. (Foto: Universal Music)

Provokant wie eh und jeh – die Queen of RnB veranstaltet Fotoshooting vor einer Moschee. (Foto: Universal Music)

Rihanna provoziert wo sie kann
Die Ex Freundin von Chris Brown war gerade erst in der Presse, weil sie einem Bar-Besitzer versehentlich die Polizei auf den Plan rief. Nun folgt der nächste Streich.

Vor einem Konzert, welches sie am Samstag in Abu Dhabi gab, besuchte sie eine Moschee.
Die Verschleierungsregeln, die in einer Moschee gelten, hat sie zwar beachtet, jedoch hat sexy Rihanna ein Fotoshooting vor der Moschee veranstaltet und das auch noch in einem für Besucher verbotenen Bereich.

Die Angestellten der „Abu Dhabi’s Sheikh Zayed Grand Moschee“ haben Rihanna darauf vom Platz verwiesen. Diese Maßregelung hinderte die Provokative Sängerin aber nicht die Fotos auf ihrem Instagram Account zu veröffentlicht.

Ob diese Dame mit bestimmten religiösen Ansichten oder einer Moschee in Verbindung gebracht werden sollte bleibt fraglich. (Foto: Universal Music)

Ob diese Dame mit bestimmten religiösen Ansichten in Verbindung gebracht werden sollte bleibt fraglich. (Foto: Universal Music)


Fans, Religiöse und manch andere fühlen sich beleidigt
Der Vorwurf: Rihanna, die gerade ihr neues Video zu „Pour It Up“ herausbrachte, in dem sie sich in einem Strip Club inszeniert und quasi mit Dollar Scheinen um sich wirft, instrumentalisiert die Moschee um sich so in das Licht der Presse zu drängen.

Sich vor der Moschee zu inszenieren ist fragwürdig. Dies zu tun als Pop-Star, der dafür bekannt ist Grenzen zwischen Musik und extrem „aufreizenden“ Auftritten zu verwischen, macht die ganze Sache irgendwie noch paradoxer.

Quelle: Associated Press 

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Über Mela Scheider

Geboren bin ich 1987 in Berlin, somit habe ich Teile meines Lebens in B-Town verbracht, andere Teile wiederum in Bremerhaven. In Berlin habe ich Journalismus studiert und habe im Bereich TV, Radio und Print gearbeitet.