Weißrussland ohne Toleranz

Wirbel um Conchita Wurst beim ESC

Conchita Wurst – ein Name, der vielen mit Sicherheit nicht geläufig ist. Wenn das Bild hinzukommt, lichtet sich der Nebel etwas. Conchita Wurst ist Travestiekünstler. Markenzeichen: Vollbart. Zuletzt im TV zu sehen war sie in der gefloppten Sendung „Wild Girls“. Im nächsten Jahr möchte sie für Österreich beim Eurovision Song Contest antreten – doch Weißrussland will das verhindern.

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Credits:  Paz Stammler Photography

Credits: Paz Stammler Photography

Es sind Meldungen wie diese, die einen immer wieder den Kopf schütteln lassen. Der junge Travestiekünstler Conchita Wurst wird nächstes Jahr beim Halbfinale des ESC mit dabei sein. Weißrussland stößt das sauer auf. Das Land zeigt sich null tolerant und möchte mit einer Unterschriftenpetition den Auftritt verhindern, weil es nicht ihren Werten entspricht. Conchitas Auftritt soll aus der Sendung geschnitten werden oder sie wird in Weißrussland nicht ausgestrahlt werden.

Was soll man dazu sagen? Es ist wirklich schlimm genug, dass es überhaupt Stimmen gegen Conchita gibt, nur weil sie ein Travestiekünstler gibt. Sie deshalb aus der Show werfen? Keine Alternative. Gegenvorschlag: Weißrussland zieht endlich mal den Stock aus dem Arsch und kommt damit klar, dass es noch mehr auf der Welt gibt, als rigoroses Schubladenken. Oder SIE verabschieden sich halt vom ESC. Mit dieser Einstellung wird Ihnen mit Sicherheit keiner in der Show nachtrauern.
Man kann von Conchita halten, was man will, in diesem Aspekt sollten wir uns aber alle solidarisch zeigen und hinter ihr stehen!

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