Amusio gruselt's

Halloween Special: Top 3 Horrorfilme des Guido K.

Die amusio-Leute wollten unbedingt zu Halloween eine Top 3 meiner Lieblings-Horror-Streifen und ich muss sagen, dass hat mich ganz schön mit genommen. Beim Sichten meiner DVD-Sammlung kamen mir zu den Horror-Highlights immer die Erinnerungen an das erste Mal. Ich meine jetzt die Filme. Der schlimmste Film, den ich noch als kleiner Junge gesehen habe und der mir die meisten Albträume beschert hat, ist die alte Version von H.G.Well’s „Time Machine“. Ich glaube die unterirdischen grünlichen, haarigen Höhlenbewohner hießen „Morlocks“ und verursachten cirka eine Woche Albträume. Aber jetzt, da mir die Finger noch auf der Tastatur zittern, zu meinen Top 3 an Horror-Klassikern.

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Shining mit Jack Nicholson. Foto: DVD-Cover

Shining mit Jack Nicholson. Foto: DVD-Cover

Ganz klar die Nummer 1 ist Sam Raimis Tanz der Teufel. Noch gut ist die Erinnerung, als ich den Film zum ersten Mal auf VHS gesehen habe. Es war eine schlechte Kopie, weil das Werk damals auf dem Index stand, aber ich weiß noch genau, dass ich auf dem nächtlichen Heimweg jeden Baum und jeden Strauch genau beobachtet habe, falls mich eventuell Wurzeln angreifen sollten. Dieser Film ist auch in der heutigen Zeit immer noch ein guter Tipp, allerdings bitte die Uncut-Version aus Österreich besorgen – die FSK-Prüfstelle hat die deutsche Version ganz schön zusammen geschnippelt.
Auf Platz 2 folgt bei mir der ultimative Psycho-Horror Streifen SAW1. Auch hier kann ich nur die Uncut-Version empfehlen. Inzwischen gibt es den Film in vier verschiedenen Varianten auf DVD. Besonders packend fand ich die klaustrophobische Atmosphäre für die Protagonisten. Selbst der Zuschauer hat den ganzen Film über feuchte Hände und fühlt sich vom „Jigsaw“ verfolgt und ausspioniert.
Ganz klarer Platz 3 ist Stephen King’s Shining mit Jack Nicholson in der Hauptrolle. Für einen, der sein Geld mit Schreiben verdient, ein gar paradiesischer Ausgangszustand. Ein ganzes Luxushotel über den Winter für sich und die Familie allein. Und alle Zeit der Welt zum Schreiben. Anfangs beneidet man Jack Torrance alias Jack Nicholson noch in seiner Situation.
Doch dann…, da fällt mir der Satz ein, den Jack Torrance immer wieder in seine Schreibmaschine getippt hat: „Nur Arbeit und kein Spielen macht Jack zum langweiligen Jungen.“ In diesem Sinne, ich muss jetzt spielen, muss deshalb jetzt auch Schluss machen, schöne Gänsepelle beim Halloween-Grusel.

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Über Guido Kaiser

Guido Kaiser | Studium: Germanistik und Medienwissenschaften - Beruf: Redakteur für verschiedene TV-, Print- und Online Medien - Tätigkeit: Presse-, Medien- und Marketingberatung - Hobbys: Musik verschiedenster Stile, Sport - besonders Fußball, Hunde