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HALLOWEEN SPECIAL: TOP 3 HORRORFILME DER MONIKA P.

Als passionierte Leserin von Geschichten über Serienkiller und bekennender Junkie, was Serien wie „Criminal Minds“ etc betrifft, ist so ein Horrorthema doch ein Heimspiel – dachte ich. Aber ob es daran lag, dass ich Fußball verabscheue – das Thema hat mich fast schlaflose Nächte gekostet, in denen Zombies ritten und Leichen auferstanden oder umgekehrt, Aliens den Weltraum und Strickjacken die Cafés unsicher machten  oder umgekehrt. Nach zahlreichen Stunden atemloser Selbstbefragung hatte ich sie dann – die drei Filme meiner Hitliste des Grauens. Wie ich sie gefunden habe – ganz einfach: woran erinnerst du dich wenn es Nacht wird und du keine DVD zu Hause hast – an den wahren, den echten Horror – und da sind sie, meine ganz persönlichen Best of H´s!

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 Filmplakat  Das Ding (Quelle: schnitt-berichte.com)

Filmplakat Das Ding (Foto; Quelle: schnitt-berichte.com)

Eine Forschungsstation im ewigen Eis; die Forscher stoßen im Eis auf etwas, einen großen Gegenstand, den sie noch nie zuvor gesehen haben. Aber er wird zerstört und sie bringen nur  einen kleinen Teil, eingefroren, mit auf die Station. Doch als das Eis zu schmelzen beginnt,  geschehen merkwürdige Dinge. „Das Ding aus einer anderen Welt“ –  da war doch was? Genau! John Carpenter, der Unvermeidliche, verfilmte  das „Ding“ –  in Farbe, mit allen nur möglichen Spezialeffekten, Blut und Körperteile spritzten, und es war ziemlich bald klar, worauf das Gemetzel hinauslief. Aber halt! Da war doch…Genau! Schon in den Sechzigerjahren wurde die Kurzgeschichte von Campbell verfilmt; obwohl offiziell Christian Nyby  als Regisseur benannt wird, führte eigentlich der als Produzent geführte Howard Hawks Regie  – und wie! Denn was diesen Film trotz der teilweise klappernden Technik und hilflos wirkenden Special Effects  bis heute sehenswert macht, ist die subtile Spannung, die er erzeugt. Wie in den besten Filmen dieser Art spielt sich das ganze Grauen im Kopf des Zuschauers ab – und der ist an Vorstellungskraft ja kaum zu überbieten. Dass der Witz nicht auf der Strecke bleibt, ist ein weiterer Pluspunkt; unvergesslich, wie sich die dezimierte Mannschaft im Plauderton über die Möglichkeiten, Gemüse zu kochen, austauscht. Ein spannender, lustiger und absoluter Klassiker. Wenn der mal wiederholt wird – den Hund in den Keller sperren, blutige Würstchen kaufen, Bier sehr sehr kalt stellen und genießen!

Friedhof der Kuscheltiere Filmplakat (Quelle: schnittberichte.com ):

Friedhof der Kuscheltiere Filmplakat (Foto: Quelle: schnittberichte.com )

Jetzt kommt der prädestinierte Horrorfilm für Katzenfreunde: „Friedhof der Kuscheltiere“ (1!)  nach einer Vorlage des Master of Desaster, Stephen King. Wie die tödlich verunglückte und dann plötzlich wieder auferstandene Katze schleicht der Horror hier auf leisen Pfoten durch eine amerikanische Durchschnittsfamilie. Und wie man weiß, kann es da viele Leichen im Keller geben. Die diversen Wiedergänger sorgen dafür, dass es auch nicht weniger (Leichen) werden. Der Film ist gut gemacht und vor allem am Anfang spannend; das mordende Kind ist vor allem deswegen so beängstigend, da es mit ganz subtilen Ängsten spielt. Aber wir wollen nicht zu viel bei Freud verweilen. Es gilt also: Katze in den Keller sperren, Wein kaltstellen, Chips aufreißen und genießen.

8 mm Filmplakat (Foto:Quelle: schnittberichte.com )

8 mm Filmplakat (Foto:Quelle: schnittberichte.com )

8 mm
Es beginnt wie ein ganz gewöhnlicher Film aus Hollywoods schwarzer Serie. Abgehalfterter Privatermittler erhält Auftrag mit Tücken, gerät in Lebensgefahr und findet dadurch zu sich selbst ( und manchmal auch noch eine neue Liebe). Aber so billig ist der wohlige Schauer hier nicht zu haben. Denn was der Privatermittler (herausragend: Nicolas Cage) herausfinden soll, ist die ganz dunkle Seite von Sex und Geld. Eine reiche Witwe hat im Nachlass ihres plötzlich verstorbenen Mannes einen 8 mm Film gefunden, der zeigt,  wie ein Mädchen gefoltert und ermordet wird – also eines der berüchtigten Snuff-Videos. Jetzt soll der Ermittler herausfinden, ob der Film echt ist, und das führt ihn in eine gespenstische Parallelwelt von Sex und Gewalt, in der unter anderem Joaquin Phoenix und  James Gandolfini zu Opfern werden und die Grenzen zwischen gut und böse zunehmend verschwimmen. Nichts, wirklich gar nichts für schwache Nerven. Denn der Horror, der hier verhandelt wird, existiert tatsächlich. Es gilt also: Freund/In in den Keller sperren, Beruhigungstee kochen, und dranbleiben.

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