Der Loser ist wieder da

Beck kündigt sein neues Album an

„Soy un perdedor, I’m a loser, baby, so why don’t you kill me?“ Diese Zeilen schwappten 1994 durch die Welt und Beck, auf der damaligen Grunge-Welle reitend, wurde der Antiheld des Jahres. Kurt Cobain wird im selben Jahr noch das Zeitliche segnen, aber die Perspektivlosigkeit und der Selbsthass dieser neuen Musiker in den Karohemden war omnipräsent und Grunge allgegenwärtig. Der damalig 24-jährige Beck Hansen kam zwar nicht wie Nirvana aus Seattle oder Portland, sondern aus der künstlerischen Antifolk Ecke des New Yorker Greenwich Village, sein Hit ‚Loser‘ passte aber wie die Faust aufs Auge.

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Beck auf dem Cover von Sea Change @ Geffen Records

Beck auf dem Cover von Sea Change @ Geffen Records

Diesem Hit folgen sollten elf Studioalben, und Beck machte sich einen Namen, indem er es schaffte, sich nie in eine Schublade einsperren zu lassen. Der Singer/Songwriter und Multiinstrumentalist bedient sich großzügig aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen und so finden sich auf seinen Alben ein Mix aus Folk, Country, Hip Hop oder Psychedelic Rock. In den letzten Jahren allerdings ist es ruhig um ihn geworden, das letzte Studioalbum ‚Modern Guilt‘ erschien vor fünf Jahren.

Untätig war Hansen deswegen aber nicht, und nachdem er im Mai angekündigt hat, an einer Akustik-Platte zu arbeiten, die an das 1994er Album ‚One foot in the grave‘ erinnern soll, hat er nun einen Vertrag beim Majorlabel Capital Records unterschrieben und für Februar 2014 ein neues Studioalbum mit dem Titel ‚Morning Phase‘ versprochen. Anknüpfen soll das an sein Album ‚Sea change‘, was von Kritikern immer wieder als das beste Beck-Album bezeichnet wird.

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