Vom Kino ins Fernsehen

Steve McQueen arbeitet an TV-Drama für HBO

Sein Oscar-Anwärter „12 Years A Slave“ ist noch nicht mal angelaufen und doch kann sich Regisseur Steve McQueen die reizvollen Projekte offensichtlich bereits aussuchen. Wie Deadline vermeldete, plante der amerikanische Seriengigant HBO mit dem Briten ein neues Projekt. Allerdings steht noch nicht fest, ob es sich dabei um einen Fernsehfilm oder doch um eine Serie/Mini-Serie handelt. Es ist McQueens erste Arbeit für das Fernsehen.

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Steve McQueen bei der Premiere von "12 Years A Slave" beim Toronto International Film Festival, Foto: GabboT

Steve McQueen bei der Premiere von „12 Years A Slave“ beim Toronto International Film Festival, Foto: GabboT

Auch der Cast ist noch unbekannt. Offenbar soll es sich um eine Mischung aus McQueens Sexsucht-Drama „Shame“ und dem 1993er Kinofilm „Das Leben – Ein Sechserpack“ mit Will Smith handeln. So soll es um einen jungen Afro-Amerikaner gehen, der die New Yorker High Society entdeckt. Emile Sherman und Iain Canning, die bei „Shame“ bereits als Produzenten agierten, sind diesmal als ausführende Produzenten mit von der Partie. Das Drehbuch schreibt der hoch gehandelte Regisseur mit Matthew Michael Carnahan, der schon für das Script von „World War Z“ verantwortlich war. Außerdem ist Ex-Hip-Hop-Mogul Russel Simmons als Produzent dabei.

Man darf gespannt sein, wie sich McQueen auf dem TV-Bildschirm schlägt. Mit seinem Debütfilm „Hunger“, der Michael Fassbender als hungerstreikenden IRA-Aktivisten in einem nordirischen Gefängnis ins Feld schickte, hatte er schon früh die Kritikerschar hinter sich versammelt. „Shame“ war dann der richtige Schritt nach Hollywood und mit „12 Years A Slave“ ist er nun endgültig im Konzert der Großen angekommen.

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Über Philipp Demankowski

Philipp ist freiberuflicher Musikjournalist aus Dresden mit Schwerpunkt elektronische Musik. Daneben macht er Radio, legt Vinyl aus Überzeugung auf und ist Mitbetreiber eines Plattenlabels.