Review zur aktuellen Episode

Sons of Anarchy – S06E08 – Los Fantasmas

Einmal nicht aufgepasst, schon wird einer vom Auto überfahren. Ziemlich realistisch übrigens, und bei den Sons of Anarchy nichts besonderes. Neben dieser scheinbar willkürlich harten Einlage gibt es einen dicken Haufen besinnlicher Momente, und Neo bringt die KG9 wieder ins Spiel. Der einzige Mann, der Verantwortung übernehmen will? 

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

"Actress" Maggie Siff; Quelle: Frazer Harrison/Getty Images North America

„Actress“ Maggie Siff; Quelle: Frazer Harrison/Getty Images North America

„You’ve got a lot of love in you, Gemma, I’ve seen it!“, behauptet Wayne Unser, und ich frage mich, wie und wann er wohl zu dieser Beobachtung gekommen ist. Dayton Calli ist einer der wenigen guten Schauspieler der möchtegerntoughen Serie, aber letztlich kann er aus einem schlechten Script auch nicht mehr rausholen als drin ist. Das Phrasengepumpe geht munter in die nächste Runde, und der Oscar geht dieses Mal an Tara („Actress“ Maggie Siff): „Does’nt matter what I think, I am just an old lady.“ Ihr auf zwei bis drei Gesichtsausdrücke beschränkten Minenspiel bringt auch kein Licht ins Dunkel. Die Schauspielerin ist so fake wie ihre Schwangerschaft.

Ihr Plan indes entfaltet sich prächtig: Die Lederjackenfamilie geht auseinander wie ein fluffiger Muffin, denn Gemma versucht weiterhin, eine schlechte Mutter zu sein. Jax fühlt sich von Tara distanziert (wann war er das jemals nicht?), und Neo wird auf freien Fuß gesetzt. Ein etwas schaler Blick zurück auf das Schulattentat mit der Maschinenpistole, ein hit and run und abschließend ein Halsschnittselbstmord. Fertig ist der Einheitsbrei für diese Woche.

Fazit: Los Fantasmas. Zu Deutsch: Nix passiert.

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Über Bowls Götzke

Bowls Götzke | Musiker, Schreiber, No-Budged-Filmemacher, Manager, Künstler, Motto: .sTyle ist nicht alles, aber ein Tyle davon.