Review zur aktuellen Episode

Sons of Anarchy – S06E09 – John 8:32

Gemma Teller kniet sich vors Bett, um zu… beten? Im Score dudelt ein Gitarrenriff dazu, der stark an „Journey of the Sorcerer“ von The Eagles erinnert. Gemma setzt Neo einen Kaffee auf und klärt ihn zu Uhrenticken über ihre Problemzone (Tara) auf, im Gegenschnitt dazu reizt Tara gegenüber Jax das Blatt ihres Masterplans aus. Wayne Unser streut das Gift der Wahrheit, Jax findet zu seiner abartigen Mutter zurück, eine Jugendliche zerwirft ein Fenster der Sons of Anarchy.

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Die Bibel spielt eine belanglose Nebenrolle in John 8:32, mit der es Clay Morrow zu tun beommt. „You know what god gave me, brother? Pussy!“ Klackzack; ein Officer verliert die Nase. Erste Gewaltspitze. Das ist so redundant wie langweilig, weil sich die Charakterentwicklung der Charakterfresse Ron Perlman im Kreis dreht. Kurzzeitiger Epiphanie folgt stets das Armageddon des Teufels. Gähn dazu. Wenigstens gibt’s ordentlich aufs Maul, und das ist schließlich das Mindeste. Nächste Gewaltspitze.

Die Geschichte um das Fensterglasmädchen mit dem „messy little brain“ hingegen wird vielversprechend ausgebaut. Jax‘ Vater John Teller reist als Hassobjekt aus der Vergangenheit in die Gegenwart und sorgt für Gesprächsstoff. Und nach einer kurzen Geschichtslektion liefert Jax, ein Scumbag Outlaw, der es hasst, in den Spiegel zu sehen (eigene Worte!), dem Gesetz Galan O’Shay, jenem Waffenhändler der Irish Kings. Wichtige Info für die nächste Folge. Mich interessiert eher, wie die Fensterglasgeschichte weitererzählt wird (ist der Teenager Jax‘ Schwester?). Idiotenrodeo. Gemma hat übrigens John Teller auf dem Gewissen. Who did expect that???? Me.

Die Serie startete als zerbrochene Scheibe, aber die plumpen Scriptwriter tauschen das verdammte Fenster einfach nicht aus. Yai.

 

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Über Bowls Götzke

Bowls Götzke | Musiker, Schreiber, No-Budged-Filmemacher, Manager, Künstler, Motto: .sTyle ist nicht alles, aber ein Tyle davon.