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Neues Album von Wooden Shjips im Stream

Wer sich schon jetzt von der überbordenden Lebensfreude des neuen Albums der San Francisco Neo-Psychs Wooden Shjips anstecken lassen will, der findet auf den Seiten des Guardians den kompletten Stream, nur um festzustellen, das Album „Back to Land“ (Thrill Jockey) unbedingt besitzen zu wollen und zu müssen. Hier isser, und nicht nur dieser Tag ist gerettet: http://www.theguardian.com/music/musicblog/2013/nov/04/wooden-shjips-back-to-land-album-stream.

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Geerdet: Wooden Shjips (Verstärker)

Geerdet: Wooden Shjips (Verstärker)

Mehr noch: Die Autoradios dieser Welt müssten allesamt mit dieser eigenständigen Mischung aus Canned Heat, Iron Butterfly und Kyuss bestückt werden, um die Unfallzahlen drastisch zu senken …

Gitarrist Ripley Johnson erklärt den profunder als zuvor geerdeten Sound mit dem zwischenzeitlichen Umzug von San Francisco nach Portland: „Mit Back to Land wollten wir einen kleinen Blick zurückwerfen und die Einflüsse unserer Kindheit, überwiegend Classic Rock, im Sound des Albums aufgreifen. Also begaben wir uns erstmals nach Jahren in ein festes Zuhause, in Portland, wo ich dann meine alten Platten auspackte. Und dann kam noch der Portland-Winter hinzu, der zu einem großen Teil über Selbstreflektion und Introspektion den Schaffensprozess begleitete.“

Huiiiiiiiiiiii ... Cover - Back to Land (woodenshjips.com)

Huiiiiiiiiiiii … Cover – Back to Land (woodenshjips.com)

Selbstreflektion und Introspektion deutet im Allgemeinen auf melancholische Larmoyanz hin. Nicht so bei den Wooden Shjips und „Back to Land“, hier gibt es Entspannung pur, dabei derart treibend („In The Roses“), dass ein kaum enden wollender Highway herhalten müsste, um in einem Chevvy die Vollbedienung zu erleben. Aber auch im Renault Megane auf der A4 funktioniert das neue Album der Wooden Shjips vorzüglich … und wenn es mit dem Outro „Servants“ gar Tuchfühlung zur Raststätte nebenan annimmt, führt sämtliche Psychedelia letztlich doch zu den großen Orten alltäglicher Nüchternheit (von wegen …):
03.12.2013 – Berghain (Berlin)
04.12.2013 – King Georg (Köln)
17.02.2014 – Kampnagel (Hamburg)
20.02.2014 – Strom (München)

In Deutschland von den umtriebigen „Verstärkern“ (Berlin) betreut, werden die „Shjips“ ihr Publikum in Kindheitserinnerungen schwelgen oder diese erstmals erfahren lassen. Ganz wie es beliebt, doch dem herrlichen Sog des Albums wird sich schwer zu entziehen sein, Achtung: Suchtgefahr!

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