"Europäischer Oscar"

Tom Schilling und der Film „Oh Boy“ sind für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Das Spielfilmdebüt von Jan Ole Gerster schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle: Nachdem „Oh Boy“ bereits bei dem deutschen Filmpreis abgeräumt hat (Beste Filmmusik, beste männliche Nebenrolle, beste männliche Hauptrolle, beste Regie, bestes Drehbuch und bester Spielfilm in Gold) und damit sogar das Leinwandspektakel „Cloud Atlas“ ausstach, darf sich der Film jetzt über vier Nominierungen für den Europäischen Filmpreis freuen. 

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Szene aus "Oh Boy" (Foto: Warner)

Szene aus „Oh Boy“ (Foto: Warner)

Auch dieses Mal ist „Oh Boy“ wieder für den besten Film und Hauptdarsteller Tom Schilling für den Preis des besten Schauspielers nominiert. Tom Schilling muss sich in dieser Kategorie unter anderem gegen Jude Law und Johan Heldenbergh behaupten. Des weiteren ist „Oh Boy“ für den Publikumspreis und den besten Debütfilm nominiert. Auch Barbara Sukowa darf sich über eine Nominierung als beste Schauspielerin für ihre Darstellung der Philosophin Hannah Arendt freuen. Als Favorit gilt dieses Jahr die belgische Produktion „The Broken Circle“.

Seht hier die Liste aller Nominierten.:

Bester Film.:

  • „Oh Boy“ von Jan Ole Gerster
  • „The Broken Circle“ von Felix Van Groeningen
  • „The Best Offer“ von Giuseppe Tornatore
  • „Blau ist eine warme Farbe“ von Abdellatif Kechiche
  • „La Grande Bellezza“ von Paolo Sorrentino
  • „Blancanieves“ von Pablo Berger

Beste Regie.:

  • Giuseppe Tornatore für „The Best Offer“
  • Paolo Sorrentino für „La Grande Bellezza“
  • Pablo Berger für „Blancanieves“
  • Felix Van Groeningen für „The Broken Circle“
  • Abdellatif Kechiche für „Blau ist eine warme Farbe“
  • Francois Ozon für „In ihrem Haus“

Bester Schauspieler.:

  • Tom Schilling in „Oh Boy“
  • Jude Law in „Anna Karenina“
  • Johan Heldenbergh in „The Broken Circle“
  • Fabrice Luchini in „In Ihrem Haus“
  • Toni Servillo in „La Grande Bellezza“

Beste Schauspielerin.:

  • Barbara Sukowa in „Hannah Arendt“
  • Keira Knightley in „Anna Karenina“
  • Naomi Watts in „The Impossible“
  • Veerle Baetens in „The Broken Circle“
  • Luminita Gheorghiu in „Mutter und Sohn“

Bestes Drehbuch.:

  • Carl Joos & Felix Van Groeningen für „The Broken Circle“
  • Giuseppe Tornatore für „The Best Offer“
  • Tom Stoppard für „Anna Karenina“
  • Francois Ozon für „In ihrem Haus“
  • Paolo Sorrentino & Umberto Contarello für „“La Grande Bellezza“

Die Gewinner werden am 7. Dezember in Berlin bekanntgegeben.

Seht hier den Trailer zu „Oh Boy“.:

 

 

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Über Jan Schröder

Musikredakteur im Independent-Bereich und Cineast.