Europas fetteste Horror Convention

Weekend of Horrors – Gruseln im Ruhrgebiet


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Neben den Filmen gab es auch einige Lesungen. Diese wurden auf der Galerie über dem Hauptsaal veranstaltet. Auch hier störte natürlich der Umgebungslärm gewaltig, außerdem herrschte auf der Galerie bestenfalls Dämmerlicht. Es wäre sicherlich keine schlechte Idee gewesen, den lesenden Autoren ein paar technisch ausgefuchste Spielereien wie eine Leselampe oder ein Micro zur Verfügung zu stellen. Mich ärgert es einfach immer, wenn Künstler so stiefkindlich behandelt werden. Als Autor hätte ich mich wahrscheinlich geweigert unter diesen Bedingungen zu lesen.

Abandoned House Creature

Hübsches für die Wand von Abandoned House Collectibles. Foto: Mick Baltes

Teil einer Convention sind natürlich auch immer diverse Info-  und Händlerstände. Es gab eine riesige Auswahl an DVDs und Blue Rays, T-Shirts und natürlich Merchandise wie Actionfiguren, Statuen und Horrormasken. Daneben gab es auch viel Handgemachtes zu bestaunen und  zu erwerben. Klasse was z.B. Abandoned House Collectibles an hübsch-makaberen Horror Wandschmuck präsentierte.

Und dann sind da natürlich noch die Fans. Man könnte ja meinen, dass Besucher einer Horror Convention schon irgendwie schräg drauf sind, irgendwelche Gestörten mit geringer Sozialkompetenz usw. Aber das Gegenteil war der Fall: selten traf ich so viele nette Menschen auf einem Haufen. Viele Fans kamen in tollen Kostümen und sorgten für reichlich gruseliges Wohlfühlambiente. Immer wenn ich mal vor die Tür ging, um meine Nikotinsucht zu befriedigen, traf ich dort ein paar gut gelaunte Metalheads, die anscheinend den gleichen Rauch-Rhythmus hatten wie ich. Bei einem Bier kamen wir schnell ins Gespräch, gerieten ins Schwärmen über diverse Lieblingsfilme und lachten viel, man war eben auch hier „um Party zu machen“, wie ein Metaller es ausdrückte.

Leckere Sachen, Foto: Mick Baltes

Leckere Sachen, Foto: Mick Baltes

Am Ende des ersten Tages fragte ich mich, ob es nicht auch ausreicht, nur einen Tag auf der Con zu verbringen. Ich hatte die Stars gesehen, mich durch das Angebot der Collectibles und DVDs gegraben und eigentlich alles gesehen. Vielleicht wird’s ja irgendwann langweilig, dachte ich. Aber ich bin heilfroh, dass ich das volle Programm und alle drei Tage mitgenommen habe. Jeden Tag tauchten nicht nur neue tolle Kostüme auf, ich fand auch mehr und mehr ins Gespräch, sei es mit den Kollegen vom Virus Magazin oder den Jungs von Fear4you, einer Independent Filmproduktion. Und nicht zuletzt war da noch ein schöner feuchtfröhlicher Samstagabend inklusive einer Fahrt mit 12 Leuten in einem stockfinsteren Transporter mit den Jungs von S.P.A.C.E,  Abandoned House und weiteren netten Leuten aus Schweden.

Wäre Amusio ein Horror Film Magazin, hätte ich jetzt genügend Stoff für mindestens zehn neue Artikel.

Zum Schluss noch ein paar Impressionen vom Weekend of Horrors…

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Über Mick Baltes

Jahrgang 1962, studierte Politikwissenschaft und Kunst in Duisburg. Hat Spaß an Blues, Rock und gutem Songwriting. Ist Cineast und TV-Junkie. Arbeitet als Redakteur und Webdesigner.