Southside 2013 – Alles was das Herz begehrt

Am 21. Juni 2013 ist es wieder so weit. Drei Tage lang, bis zum 23. Juni findet auch dieses Jahr wieder das Southside-Festival in Neuhausen ob Eck statt. In den letzten Jahren ist das Southside konitnuierlich gewachsen. Vielleicht zu kontinuierlich und vielleicht auch zu groß munkelten dabei viele. Seit Anfang des Jahres 2013 stehen auch schon die ersten großen Künstler fest im Line-Up. Darunter finden wir die bekannten Bands wie Portishead, die Editors oder Max Herre. Wenn das schon alles wäre, wäre das Southside nicht das Southside.

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Auch für Newcomer ist gesorgt: OK Kid aus Gießen; Quelle: Presse Southside

Auch für Newcomer ist gesorgt: OK Kid aus Gießen; Quelle: Presse Southside

Nein, auch wirkliche Knaller wie Rammstein oder Queens Of The Stone Age werden im Juni die Bühnen bespielen.
Das würde dem ein oder anderen schon reichen. Doch es geht noch größer. So werden sich auch die Arctic Monkeys die Ehre geben ein deutsches Festival zu spielen.

Wenn man die Zeilen des Line-Ups Stück für Stück durchgeht sie beginnen jetzt langsam aber sicher die Augen herauszufallen. Dort tummeln sich in der zweiten Zeile und schon in kleinerer Schrift Bands wie Deichkind, Paul Kalkbrenner, Sigur Rós, The Hives oder Bloc Party.
Es ist wirklich mehr als beeindruckend welches internationale und vor allem atemberaubende Line-Up die Veranstalter dort auf die Beine gestellt haben. Bei vielen der Bands, die auch in den unteren Zeilen stehen wäre man froh, würden sie auch auf einem anderen Festival spielen.

Die Briten beehren das deutsche Publikum auf dem Southside 2013; Quelle: Presse Southside

Die Briten beehren das deutsche Publikum auf dem Southside 2013; Quelle: Presse Southside

Betrachtet man die Künstler nach Genres, so bedient sich das Southside zunehmend allen möglichen Genres, die gerade gehört werden. Hip Hop Kassenschlager finden wir dabei in Künstlern wie Prinz Pi, Materia, Macklemore oder Max Herre.

Mit elektronischen Künstlern ist das Festival bisher allerdings noch rar bestückt. Für die großen elektronischen Momente dürften hingegen die Herren von Frittenbude, wie eben schon genannt Paul Kalkbrenner.

Natürlich haben die Veranstalter des großen Festivals Bands gebucht, die für den ein oder anderen Zuhörer noch als Geheimtipp gehandelt werden. Darunter etwa Bands wie: Passenger, Hudson Taylor, OK Kid, die Arkells oder Kodaline.

Allein, wenn man die bisher gebuchten Bands betrachtet und versucht sich einen Überblick zu verschaffen, so ist die Gefahr doch groß, dass es zu viele Bands sind. Wie soll man es als Festivalbesucher denn schaffen all die tollen Bands live zu sehen? Wahrscheinlich spielen Portishead, The National un die Arctic Monkeys gleichzeitig. Oder aber die „kleinen“ Künstler werden so früh gebucht, dass es es für einen aktiven Festivalbesucher unmöglich ist, sich trotz Katerstimmung, oder vielleicht mal wieder alljährlicher Schlammschlachten vor die Bühne zu schleppen.

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Über Niklas Kolell

Geboren in Fürth und im Herzen des Altmühltals aufgewachsen, studiere ich jetzt in Eichstätt Geographie mit dem Schwerpunkt Tourismus. Seit meiner Jugend begleitet und begeistert mich die Musik und jetzt schreibe ich auch auf meinem eigenen Musikblog darüber.