Indie-Blues aus Tennessee

Valerie June – Debüt Album „Pushin´ Against A Stone“

„Mein ganzes Leben lang hat es sich angefühlt als würde ich einen Stein vor mir herschieben. Manchmal ist es eine schöne Sache, wie einen besten Freund an der Seite zu haben, manchmal ist es aber auch dein schlimmster Feind“.
So begründet Valerie June die Wahl ihres Album Titels „Pushin´ Against A Stone“.
Mit ihrer Stimme bannt sie den Hörer – melancholisch, ja fast depressiv hört sich ihr Gesang beim schnellen „Vorbeihören“ an.

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Valerie June ist vielen noch unbekannt. Ihr Debüt-Album "Pushin´ Against A Stone" sollte man reinhören. (Foto: Valeriejune.com - Press Photos)

Valerie June ist für viele noch eine Unbekannte, dabei ist ihr Debüt-Album „Pushin´ Against A Stone“ ein echter Leckerbissen für Musiliebhaber. (Foto: Valeriejune.com – Press Photos)

Gebürtig kommt Valerie June Hockett aus Tennessee, ihre Herkunft hört man ihrem Debüt-Album, welches sie bereits im Mai 2013 in Europa veröffentlichte, an.
Die Songs erinnern an längst vergangene Zeiten. Der unabhängige Musik-Kritiker Andy Gill verglich ihre Musik mit der von Dolly Parton oder Billie Holiday.

Sie singt von der Liebe, dem Alleinsein, vom Schmerz und der Arbeit, ihr Sound ist dabei einzigartig.
Eine Mischung aus Country, Blues, Jazz, RnB alles zusammen ergibt einen wunderschönen Klang, den man als Indie-Blues bezeichnen könnte. Es ist Musik, die tief aus dem Inneren kommt, Musik die zu den Wurzeln führt und trotzdem auch neue Elemente nicht ungeachtet beiseite lässt.

Die Sängerin, Songwriterin und Multiinstrumentalistin sammelte ihre ersten Gesangserfahrungen in der Kirche, somit war es auch die Kirche, die Valerie und ihren Stil nachhaltig geprägt und geformt hat. Auf ihrer Internet-Seite erzählt sie von drei Kirchgängen die Woche, bei denen immer gesungen wurde und bei denen für sie, durch ihre Neugier und die Faszination für das Singen, quasi jeder in der Kirche zum Gesangslehrer oder wenigstens zur Inspiration wurde.

Valerie June die Multiinstrumentalistin
Mit dem Erlernen von Instrumenten hat sie sich Zeit gelassen. Ihre erste Gitarre, die sie mit 15 von ihrem Großvater bekommen hat, konnte sie nie dazu verleiten, sich dem Instrument anzunehmen. Einige Jahre später hat sie das jedoch aufgeholt.
Heute spielt die attraktive Sängerin mit der auffallenden Haarpracht, Ukulele, Banjo und auch Gitarre spielen hat sie sich noch selbst beigebracht.

Für ihre ersten Gigs durfte sie als „Lohn“ professionelle Studioaufnahmen machen. Lange Zeit brachte ihr die Musik kein Bares ein, deshalb hat sie sich mit anderen Jobs über Wasser gehalten. Und dieser Situation hat sie nun einen Song gewidmet. Der „Working Woman Blues“ ist quasi eine Hommage an die „hart arbeitende Frau, die knüppelt wie ein Mann“.

Valerie June ist als Musikerin angekommen. Heute lebt die 31-jährige von der Musik und kann ihr Leben ganz nach der Musik ausrichten.
Da bleibt ihr nur zu wünschen, das die Reise lange andauert.

 

Aktuelles:
Mitte Oktober hat die Lady aus Tennessee ihre Single „Give Me Water“, gemeinsam mit John Forté veröffentlicht.

Am 25 November 2013 beginnt ihre Tour, jedoch steuert sie vorerst Bristol, London, Madison und Milwaukee an. Wer eine Reise nicht scheut, für den wird sich der Trip zum Konzert bestimmt lohnen.
Für alle anderen heißt es erst mal abwarten.

 

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Über Mela Scheider

Geboren bin ich 1987 in Berlin, somit habe ich Teile meines Lebens in B-Town verbracht, andere Teile wiederum in Bremerhaven. In Berlin habe ich Journalismus studiert und habe im Bereich TV, Radio und Print gearbeitet.