Sehnsucht und geplatzte Träume

100 Songs, die die Welt bewegten – Letzte Folge heute 21:15 Uhr auf VOX

Popsongs können die Projektionsfläche für Wut und Hass, aber eben auch für Träume und Sehnsucht sein. In der achten und letzten Folge von „100 Songs, die die Welt bewegten“ widmen sich die Macher der Reihe deshalb ganz dem Thema „Sehnsucht und geplatzte Träume“.

Dabei verpacken Musiker und Songschreiber nicht nur ihre Gefühle, sondern eben auch ihre Wünsche und Vorstellungen in Songs und Klänge. Denn zumindest in einem Stück Musik und den dazugehörigen Lyrics darf der Künstler einmal vom Unerreichbaren träumen und seiner Sehnsucht freien Lauf lassen.

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100 Songs, die die Welt bewegten, Quelle: VOX

100 Songs, die die Welt bewegten, Quelle: VOX

Man denke dabei nur an „Forever Young“ von Alphaville oder „Dreams Are My Reality“ von Richard Sanderson.

Wenn man hingegen sehr große Träume hat und für die Erfüllung selbiger den Weg der Lüge geht, kann man schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.

Bestes Beispiel: Milli Vanilli. Die Gruppe sang ihre Songs gar nicht selbst und musste zu schlechter Letzt auch noch die eingeheimsten Grammys zurückgeben.

Natürlich kommt es in der Welt der Rock- und Popmusik auch zu Missverständnissen. Das betrifft vor allem fehlinterpretierte englischsprachige Songtexte. So wurde Bob Marleys „No Woman, No Cry“ immer wörtlich mit „Keine Frau, kein Weinen“ übersetzt. Jedoch war mit dem Text etwas ganz anderes gemeint: Eine weinende Frau wird beschwichtigt: „Nein Mädchen, weine nicht!“

Die Musikdoku-Reihe „100 Songs, die die Welt bewegten“ geht diesen Aspekten nach und bietet einen interessanten, wenn auch sicherlich recht mainstreamigen Einblick in die Geheimnisse rund um die wichtigsten Rock- und Popsongs der letzten 60 Jahre.

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Über Peter Geuze

Lebt und arbeitet als Musiker, Musiklehrer und freiberuflicher Musikredakteur in Leipzig. Lieblingsthema ist rockige Gitarrenmusik, aber auch für andere Klänge hat er stets ein offenes Ohr.