Musikalisches Kalenderblatt

Zum 155. Geburtstag von Giacomo Puccini

Heute vor 155 Jahren, am 22. Dezember 1858, wurde im italienischen Lucca der Komponist Giacomo Puccini geboren. Als Opernkomponist sollte er einen beinahe einzigartigen Weltruhm erlangen. Er hatte einen ausgeprägten Spürsinn für bühnenwirksame Stoffe und war stets bemüht, menschliche Schicksale statt pathetischer Helden auf die Bühne zu bringen. So hatte er auch ein offenes Auge für die sozialen Probleme seiner Zeit, die auch immer wieder Eingang in seine Opern fanden.

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Gedenktafel an dem Haus, in dem Puccini 1924 in Brüssel starb (Foto: Guywets, Quelle: Wikimedia Commons)

Gedenktafel an dem Haus, in dem Puccini 1924 in Brüssel starb (Foto: Guywets, Quelle: Wikimedia Commons)

Puccini besaß außerdem eine ausgesprochene Begabung als Melodiker. Zu seinen wichtigsten Opern zählen „Manon Lescaut“, „La Bohème“, „Tosca“, „Madam Butterfly“, „Das Mädchen aus dem goldenen Westen“, „Gianni Schicchi“ und der unvollendet gebliebene „Turandot“.

Giacomo Puccini wurde in Lucca in eine Musikerfamilie geboren. Er studierte am Mailänder Konservatorium und konnte dort bereits mit seiner Abschlussarbeit Aufsehen erregen. Der Verleger Ricordi unterstützte seine ersten Opernkompositionen. Mit „Manon Lescaut“ und „La Bohème“ gelangen ihm schon früh Welterfolge.

Fortan war Puccini finanziell unabhängig und widmete sich nun fast ausschließlich der Opernkomposition. Die meisten seiner Opern entstanden in seinem Haus in Torre del Lago. Daneben verbrachte er einen großen Teil seiner Zeit mit Reisen, bevorzugt nach Wien und Paris, aber auch nach Nord- und Südamerika. Seine letzetn Lebensjahre waren von einer unheilbaren Krankheit geprägt. Am 29. November 1924 starb er in Brüssel.

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