Herzlichen Glückwunsch, WDR 4

30 Jahre Melodien für ein gutes Gefühl

Heute vor 30 Jahren startete der WDR mit seinem vierten Programm den inzwischen meistgehörten Radiosender in Nordrhein-Westfalen. Die Best Ager nach wie vor im Fokus ist es dem Sender mit den Jahren vortrefflich gelungen, sich mit einem ausgewogenen und in den Abendstunden einzigartigen Programm vom Gros der Wohlfühlsender abzusetzen. Die WDR 4-Formate verbinden Neuigkeiten aus dem Schlagerpop-Sektor mit sympathischer Nostalgiepflege, dabei stets unaufdringlich charmant moderiert und musikalisch breiter gefächert als dies so manches gängige Vorurteil glauben machen will. Eine kleine Laudatio aus einem bekennenden WDR 4 Haushalt.

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30 Jahre on air: WDR 4 (wdr4)

30 Jahre on air: WDR 4 (wdr4)

Ein Tempel der leichten Muse, der die zu entrichtende Rundfunk-Gebühr mehr als rechtfertigt Bereits seit nunmehr vierzehn Jahren unter der Leitung von Programmchefin Rena Pieper entfaltet WDR 4 unter dem Motto „Melodien für ein gutes Gefühl“ tagsüber seinen wohl tarierten Mix aus internationalen Evergreens, deutschen Schlager-Oldies und aktuellen Hits. Befinden sich auch manche Titel etwas zu häufig in der Festplatten-Rotation (so vergeht kaum ein Tag etwa ohne „Forever Young“ von Alphaville), die Vorfreude auf den nächsten Titel bleibt stets genährt, die gedeckt bunte Mischung funktioniert mit jeder Sendeminute. Und ein im besten Sinne routiniertes Redaktions- und Moderatorenteam sorgt vom WDR-Studio Dortmund aus für eine lockere Begleitung durch den Tag.

Doch damit bei Weitem nicht genug; denn WDR 4 steht mit seinen „Special Interest“-Formaten am Abend sowie zahlreichen Live-Veranstaltungen für außergewöhnliche, wenn nicht gar einzigartige Musikereignisse. Sei es mit exklusiven Radio-Konzerten (wie zuletzt Howard Carpendale in Kleinen Sendesaal des WDR), der Schlagerstarparade vor 12.000 Fans in Oberhausen, CD Release-Partys oder karnevalistischen Leckerbissen – WDR 4 macht Radio zum Anfassen und zum Erlebnis, sei es vor Ort oder an den Radiolautsprechern. Und wenn Weltstars in NRW gastieren, so wie beispielsweise im kommenden Juli Dolly Parton, dann ist dies nicht selten auch dem Engagement des Senders zu verdanken.

Würde das Prädikat „besonders wertvoll“ indes an Rundfunkprogramme verliehen, so dürften ausnahmslos sämtliche Special Interest-Formate von WDR 4 diese Auszeichnung verliehen bekommen. Da gibt es den „Spielplatz – Orchester, Combos und Solisten“, die „Chansons und Lieder-liches“, das „Beatcafé“, „Swing easy!“, „Folklore des Heimat“, die „Chorstunde“, die „Country Bar“, „Klassik populär“ und zwei absolute Highlights: die „Flimmerkiste“ mit zum Teil ultra-raren Fundstücken aus der Welt der Film- und TV-Musik (Redaktion Jochen Robertz) und „Go, Götz, Go“, wo der unerreichte Götz Alsmann die Hörer Anteil an seiner musikalischen Expertise nehmen lässt. Kabarett und regionale Reportagen runden am Wochenende das Repertoire des Senders ab.

An alle, die WDR 4 noch heute als „Haussender für Altenstifte“ erachten, sei hiermit eine vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit den Sendeinhalten angeraten, während heute die aktiven Hörer den Radio-Machern sicher auch ihren Dank für die mit spürbarer Leidenschaft geleitete Arbeit aussprechen wollen. In diesem Sinne, alles Gute und weiter so, WDR 4.

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